Einzigartig, formenreich und farbenprächtig zeigt sich der Lehmann- Garten in den Sommermonaten. Davon zeugen die Bilder im Juli- Blog, die mit viel Liebe und Blick zum Detail von unserer Gärtnerin Cordula Lick in ihrer Freizeit aufgenommen worden sind. Zudem sind ihr mehrere beeindruckende Aufnahmen gelungen, die es wert sind hier vorgestellt zu werden. Schon das Aufbrechen der Blüten der Duftenden Nachtkerze (Oenothera suaveolens) ist sehenswert, ganz zu schweigen von den Aufnahmen des Taubenschwänzchens (Macroglossum stellatarum) am Phlox (Phlox paniculata) und der Schwarzblauen Holzbiene (Xylocopa violacea) am Anis- Ysop (Agastache anisata).
Das Taubenschwänzchen ist ein aus dem Mittelmeer stammender Wanderfalter, der zunehmend auch bei uns zu beobachten ist. Mit seinem gut drei Zentimeter langen Saugrüssel fliegt er kolibrigleich im Schwirrflug Blüten mit langem Kelch an, um an Nektar zu gelangen. Dieser überlebenswichtige Schwirrflug ermöglicht es dem Taubenschwänzchen, in fünf Minuten mehr als 100 Blüten anzufliegen.